Samstag, 12. November 2011

Österreich: Mit der MS Nestroy von Wien nach Bratislava

Am Freitag erhielt ich das Angebot am Wochenende gratis mit der MS Nestroy eine "Martini Gansl" Fahrt nach Bratislava mitzumachen. Da mein Lebensgefährte zusagte mitzukommen buchte ich sofort die letzte verfügbare Kabine und am Samstag um 13:00 ging es auch schon los!
Unser Schiff: Die MS Nestroy aus Basel
Eingang zur Nestroy
An der Rezeption wurden wir schon erwartet (wir waren die Vorletzten... ahem) und bekamen zwei Zimmerschlüssel und zwei Getränkekarten mit denen wir alle Getränke an Board auf unsere Zimmerrechnung setzten konnten. Das Mittagsbuffet war jedoch schon zugange weswegen wir nur schnell unser Gepäck ins Zimmer legten und in den Speise-Salon gingen. Es gab Fisch oder Rindfleisch als Hauptspeise, eine Paprika-Creme Suppe als Vorspeise, eine gute Salatauswahl und diverse Beilagen. Obwohl alle Gäste gemeinsam essen gab es kein Gedränge, aber dann waren wir auch relativ spät da. Wir erhielten unsere Tischnummer am Eingang und dort saßen wir dann auch für den Rest der Fahrt.
Rindfleisch mit Paprika, Erdäpfel und Gemüse
Das Essen war sehr lecker, vor allem die Sauce schmeckte mir sehr gut. Die Getränke waren so so bepreist. Eine Cola für €2,40 und ein Mineral für €2,10. Dafür kann man sich vollstopfen so viel man will. Als Nachspeise gab es noch dazu Kaiserschmarrn mit Powidl-Sauce. Der Kaiserschmarrn war mit irgendwelchen Nuss-Splittern (und zum Glück ohne Rosinen) und hat sich super mit der sauren Sauce kombiniert. Ich sag's euch, Buffets werden irgendwann einmal mein Todesurteil sein :)

Während dem Essen war das Schiff bereits losgefahren und fuhr mit einem Affentempo die Donau hinab. Meine Rettung, sonst hätte ich mir sicher Nachschlag geholt. Also ins Zimmer um meinen Fotoapparat zu holen und dann gleich warm verpackt aufs Sonnendeck, das dank des schönen Wetters seinem Namen alle Ehre machte. Auch wenn der Fahrtwind doch sehr kalt war.
Donauinsel mit einem Wolkenkratzer der Donau-City im Hintergrund
Sehr lustig waren vor allem die Brücken in Wien. Da diese ziemlich niedrig sind wurde uns gesagt wir sollten uns bücken. Es stand extra jemand von der Crew am Deck um darauf zu achten das keiner von uns eine Brücke übersah. Mein Freund meinte noch das wäre ein Scherz, aber dem war nicht so! Die Brücke der Nestroy fuhr sich sogar ein um nicht anzustoßen!
Reichsbrücke in Wien droht uns zu köpfen, naja fast...
Aber kein Scherz. Die Brücken waren zum Teil wirklich so tief, dass man sich ernsthaft weh getan hätte. Vor allem da bei einigen noch dazu Abflussrohre raushängen (also doppelt achtgeben, wenn es regnet, aber da ist man vermutlich nicht an Deck).
Die einzige Hängebrücke Wiens, ursprünglich als Entlastung für die Autobahnbrücke während der Reparaturen an letzterer gebaut.

Es ging vorbei am Stadium und dem Schwesternschiff, der MS Princess Sophie und dann sahen wir einen Wiener buddhistischen Tempel, der lt. Reiseführer vor über 10 Jahren von den Hare Krishna erbaut wurde. Ich konnte keine Infos über ihn finden, weiß jemand genaueres? Man sieht schon, die Wiener wissen weniger über Wien als die meisten Touristen :)
Buddhistischer Tempel (?)
Als nächstes erreichten wir auch schon die Schleuse Freudenau. Aufgrund des Kraftwerks steht das Wasser auf Wien-Seite deutlich höher. Die Schleuse ist übrigens lt. Reiseführer kostenlos zu passieren. Das ist ja eher die Ausnahme. Während wir warteten versammelten sich jede Menge Möwen um uns die in der Schleuse gegenüber Fische fingen. Ja, wirklich!
Schleuse Freudenau
Vermutlich Lachmöwe (Larus ribibundus, hinten) und eine deutlich größere Möwe
Lachmöwe beim Verzerren eines Fisches
Lachmöwe verschwindet mit der Beute
Nach ca. einer halben Stunde in der ich mich etwas aufwärmen konnte, ging es weiter.
Die Pforten der Schleuse Freudenau öffnen sich
Donauinsel links und Flugzeug im Anflug auf den Flughafen Schwechat
Kormorane und Stockenten entlang des Donauufers
Pipeline vom Ölhafen Lobau über die Donau
Das Ende der Donauinsel
 Die Donauinsel wurde als Überschwemmungsschutz für Wien gebaut und ist eins der schönsten Naherholungsgebiete von Wien. Meistens erkennt man nicht einmal, dass sie künstlich geschaffen wurde. Die Neue Donau ist eigentlich nur ein Entlastungsgerinne. Bei Hochwasser wird das überzählige Wasser dort durchgeschleust und dann versinkt das Ufer der Neuen Donau über die Treppelwege hinaus. Zurück bleibt dann jede Menge Schlamm. Zum Glück passiert das nicht oft.

Ab hier bis nach Bratislava geht es die Donauauen entlang. Es gibt nur einige Fischerhütten die aufgrund lebenslanger Pachtverträge im Naturschutzgebiet stehen dürfen. Sonst ist es ziemlich menschenverlassen. Dennoch gibt es immer wieder Spuren der Zivilisation.
Rettungshubschrauber des ÖAMTC über unserem Schiff
Fischer-Hütte in den Donau-Auen
Schlingpflanzen auf ihren Opfern
Umgeworfene Bäume am Donauufer
Kiesstrände der Donau (beliebtes Brutgebiet und deswegen ist das Betreten in der Brutzeit strengstens verboten)
Gedenk-Strauß für die "Opfer der Donau" am Ufer
Strommasten durch das Naturschutzgebiet
Potentieller Seitenarm der Donau bei höherem Wasserstand
Donauwindung im Nationalpark
Uferhaus in Orth an der Donau







































In Orth an der Donau trieb mich die Kälte dann unter Deck. Rechtzeitig zu "Kaffee und Kuchen Time." Es gab eine große Auswahl an Kuchen, dazu entweder Kaffee oder Meßmer Tee. Diesmal jedoch ging es nicht ohne Anstellen, zumindest wenn man beim Kuchen noch eine Auswahl haben wollte. Aus dem Salon beobachten wir wie das Donauufer an uns vorbeizog. Während ich an Deck gewesen war, hatte mein Freund wohlweißlich im Salon ausgeharrt (ein Kännchen Tee €3,40) und dem Vortrag des Reiseleiters über die Donau gelauscht. Leider waren seine Scherze oft etwas zu nationalistisch angehaucht... manche haben es anscheinend bis heute nicht verkraftet, dass wir nicht mehr in einer Monarchie leben.

Zum Sonnenuntergang ging es noch einmal kurz aufs Deck.
Sonnenuntergang auf der Donau
Brennender Wald
Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir in Bratislava an. Das Schiff parkte unter dem Novy Most, der Brücke mit dem UFO für die, die schon in Bratislava waren.
Novy Most in Bratislava mit dem UFO-Restaurant/Aussichtsplattform
Die meisten Passagiere gingen hier von Board, entweder mit der geführten Tour (€15 inkl. Bummelzug) oder auf eigene Faust. Mein Freund und ich entschieden uns an Board zu bleiben und zu Lesen. Deswegen hier nur ein verwackeltes Bild des Schlosses vom Sonnendeck aus geschossen.
Das Schloss von Bratislava vom Steg aus gesehen
Nach ca. 2h kamen die Passagiere langsam retour. Ich hatte heiß geduscht, da ich immer noch durchgefroren war (schöne starke, heiße Dusche in der Kabine) und mich etwas zurechtgemacht. Die Kleidung war zwar leger an Board, aber zum Abendessen macht es doch etwas Spaß sich etwas Hübsches anzuziehen :)

Es gab eine leckere Vorspeise, dann Tomatencreme-suppe (sehr würzig) und dann kam der Hauptgang: Das Martini-Ganserl. Lt. Legende wollte der heilige Martin nicht Bischoff werden und versteckte sich vor der Meute im Gänsestall. Die jedoch schrien los wie wild und verrieten sein Versteck. Deswegen werden die Gänse zu Martini (11.11.) nun gemeuchelt und gegessen. Irgendwie seltsam oder? Man sollte sie eigentlich ehren, da die Menschen Martin ja finden wollten, oder? Stattdessen werden sie gemästet und geschlachtet... nicht sehr dankbar, wie ich finde.
Ganserl mit Kastanien, Kohlsprossen, Kartoffelknödel, Apfelkraut und Röstapfel
Gut war es trotzdem... auch wenn ich mich deswegen jetzt etwas schuldig fühle. Mein Freund hatte das Alternativgericht bestellt und das waren: Asiatische Nudeln mit Gemüse.
Asiatische Nudeln mit Gemüse
So lecker wie das Ganserl inkl. Beilagen war, so grauslich waren die Nudeln. Das Gemüse und die Nudeln waren komplett zerkocht und das Ganze mit irgendeinem Gewürz zugerichtet, sodass man außer dieser Schärfe nichts anderes mehr schmecken konnte. Mein Beileid allen Vegetariern...

Als Nachspeise hatte man die Wahl zwischen Mousse au Chocolat (lt. meinem Freund lecker), Obstplatte und Käsebuffet. Ich habe mich für letzteres entschieden und der Käse war sooooo gut. Dazu gab es noch ein tolles Mischbrot mit frisch-knackiger Kruste wie man es heutzutage praktisch nirgendwo mehr kriegt. Im Großen und Ganzen war es also ein sehr gutes Menü mit Ausreisern. Vor allem das Service war auch sehr gut!

Danach ging es retour in unsere Kabine, wo man schon die Betten runter geklappt hatte und ein Milka Naps aufs Kopfkissen gelegt hatte. Noch ein bißchen gelesen und dann gingen wir auch schon schlafen.

In der Nacht ging es bereits stromaufwärts wieder retour nach Wien.
Bett in unserer Kabine

Donnerstag, 10. November 2011

Umfrage: Über welche Reise soll ich als nächstes bloggen?

Liebe Leser,

Da ich mich nun endlich etwas am Riemen reiße und versuche regelmäßig 2x die Woche ein Update zu machen, lässt sich recht einfach vorhersehen wann ich die aktuelle Reise auf die Yaeyama Inseln abschließen werde. Da ich allerdings nicht nur bei dieser Reise mit dem bloggen in Verzug bin, möchte ich euch bitten mir bei der Auswahl des nächsten Themas zu helfen.

Diese Reisen stehen zur Auswahl (Stimmabgabe für mehrere Reiseziele möglich):


Ich würde mich sehr freuen wenn ihr euch zahlreich beteiligt :)

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Blogtipp/Buchtipp: Zu Fuß durch Japan + Gratisflüge nach Japan?

Als ich 2002/2003 ein Auslandsjahr in Japan verbrachte nutzte ich die Gelegenheit natürlich auch für einige Reisen. Im Februar 2003 ging es zusammen mit einer Freundin nach Hokkaido und dort besuchten wir auch die kleine Hafenstadt Wakkanai. Für sich selbst nicht wirklich sehenswert, aber in der Nähe befindet sich der nördlichste (bewohnte) Punkt Japans und dort leckte ich Blut. Dieses Jahr konnte ich den westlichsten und südlichsten Punkt Japans von meiner Liste abhacken, für den östlichsten muss ich jedoch wieder nach Hokkaido retour.
Kap Soya - Nördlichster Punkt Japans im Februar 2003
Copyright Kodansha Globe
Retour in Österreich wurde mir das Buch "The Roads to Sata - A 2000-Mile Walk Through Japan" empfohlen. Der Autor Alan Booth, ein in Japan lebender Brite, entschloss sich Mitte der 80er Jahre vom nördlichsten Punkt Japans in Kap Soya bis zum südlichsten Punkt von Kyushu, dem Kap Sata zu Fuß zu gehen! Die Erlebnisse schrieb er in obigem Buch mit vielen interessanten Beobachtungen und Erkenntnissen zusammen. Das Buch ist leider nur auf Englisch erschienen, wer es sich aber zutraut, und sich zuerst einmal natürlich für Japan interessiert, sollte es lesen.

Um ehrlich zu sein fand ich die Schilderungen darin so interessant, dass es mich reizen würde so etwas ebenfalls zu machen, allerdings bin ich wohl etwas zu bequem dafür. Wenn mir jemand mein Gepäck nachbringt, vielleicht :) Und ein paar Monate Urlaub bräuchte man auch noch... und etwas Geld wäre vermutlich auch nicht schlecht... seufz.

Am 1. August hat ein ehemaliger Schweizer Arbeitskollege (wir arbeiteten beide beim japanischen Reiseveranstalter JALPAK, ich allerdings in Wien) die derzeitige Flaute in Reiseanfragen nach Japan genutzt um jedoch genau das zu tun. Der Japan-Reisespezialist Thomas Köhler geht vom Kap Soya im Norden von Hokkaido zu Fuß bis in den Süden von Kyushu zum Kap Sata. Ziel ist es vor allem zu zeigen, dass es sicher ist durch Japan zu reisen, trotz all dem was man derzeit in den Medien liest. Ein sehr nobles Ziel, auch wenn er in Japan selbst deutlich mehr Publicity erhält, als außerhalb.

Sein Blog "Zu Fuss durch Japan" erscheint in drei Sprachen. Köhler selbst schreibt auf Deutsch und Freunde übersetzten ins Englische und Japanische. Die Einträge bestehen aus kurzen Beschreibungen des Tages inkl. interessanter Begegnungen oder Erfahrungen. Am Ende findet sich immer ein (positives) Moto des Tages. Um sich von dem Erlebten ein Bild zu machen gibt es natürlich täglich auch viele Bilder die den Weg, die Begegnungen und lustige und interessante Beobachtungen zeigen. Aufgrund der täglichen Erscheinungsweise sind die Beiträge zum Teil sehr kurz, aber die Bilder machen das wieder wett.

Das Buch von Alan Booth und das Blog von Thomas Köhler lassen sich aufgrund des Mediums nicht besonders gut vergleichen. Alan Booth hatte mehr Zeit über erlebtes zu reflektieren und das merkt man beim Lesen. Auch mit Kritik spart Booth nicht. Außerdem schildert er nicht jeden einzelnen Tag: ereignislose werden einfach übersprungen oder fielen eventuell einem Editor zum Opfer.

Köhler hingegen schildert das Erlebte als unausgeschmückten Kurzbericht und versucht selbst schlechtem Wetter etwas Positives abzuringen. Negatives wird ausgespart und scheint wenn, dann nur zwischen den Zeilen hindurch (wie z.B. seine Abneigung gegenüber Tunneln). Entweder ist Herr Köhler wirklich so ein durchwegs positiver Mensch (das sei ihm gegönnt), oder sein Wunsch Japan von seiner positiven Seite zu zeigen lässt ihn seine Erfahrungen (bewusst oder unbewusst) editieren. An den netten Begegnungen hege ich allerdings absolut keine Zweifel, die kann ich aus eigener Erfahrung 100% belegen!

Gratisflüge nach Japan?
Das Japan jede positive Publicity benötigen kann, zeigt sich an dem Versuch der JNTO (Japanese National Tourism Organisation) Geld für eine Aktion zu sammeln bei der ausgewählten Personen Freiflüge nach Japan gesponsert werden. Vor Ort muss man sich den Aufenthalt dann selbst zahlen. Bedingung für diesen Freiflug scheint jedoch zu sein während des Aufenthalts ein Blog zu führen. Das interessante ist, dass die JNTO trotz unzähliger Zeitungsberichte weltweit, nur einen kurzen Vermerk auf ihrer Webseite hat, der besagt, dass sie derzeit noch kein Budget für diese Aktion haben. Vor Kurzem wurde zusätzlich eine Warnung hinzugefügt, dass es bereits zu Betrugsversuchen in diesem Zusammenhang kam.

Ob die vorzeitige Verbreitung dieses Vorhabens beabsichtigt war um das Interesse abzuschätzen und eventuell Angebote für das Sponsoring zu erhalten? Ich würde jedenfalls empfehlen keinen Angaben, die nicht direkt von der JNTO kommen, Glauben zu schenken. Die JNTO empfiehlt, dass man auf Facebook seine zuständige JNTO Sektion befreundet um die aktuellsten Informationen zu erhalten. Wer das nicht möchte checkt am besten immer wieder die globale JNTO Seite bzw. die deutsche Version davon.

Add on:  Dem Antrag des JNTO wurde nicht stattgegeben. Somit muss man sich sein Flugticket doch selbst kaufen.

Resourcen:
Japanfenster (Webseite von Thomas Köhler)
JNTO Deutschland
JNTO Global

Affliliates:
Amazon.de: The Road to Sata

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Warum man nicht blöd ist, wenn man mehr für einen Flug zahlt als der Sitznachbar

Flieger über dem Flughafen von Sydney

 Seit einiger Zeit gibt es im (österreichischem) Fernsehen immer wieder Werbungen von Flugpreissuchmaschinen, die einem weiß machen wollen, dass man blöd ist, wenn man mehr für einen Flug gezahlt hat als der Sitznachbar. Stellvertretend hier die von Checkfelix, einer Suchmaschine, die ich grundsätzlich eigentlich ganz gerne verwende.


Was macht so eine Suchmaschine eigentlich? Üblicherweise werden Flugpreise bei online Anbieter wie Opodo und eBookers und natürlich, wo möglich, bei den Fluglinien selbst geprüft. Auf diese Art lässt sich sehr schnell feststellen welche Fluglinie für die gewünschte Route die günstigste ist. Die Differenzen ergeben sich meist aufgrund von unterschiedlichen (zum Teil versteckten) Aufschlägen der Anbieter aber auch durch Spezialverträge (wenn ein Online Ticket Brocker 10.000 Flugtickets einer Fluglinie verkauft, erhält er oft auch bessere Preise als einer der nur 1.000 verkauft). So kann es auch sein, dass das Ticket bei einem Online-Anbieter günstiger ist als bei der Fluglinie. Grundsätzlich bewegt sich jedoch alles im gleichen Rahmen.

Was uns die Werbung jedoch weiß machen will ist, dass man wenn man auf Checkfelix und Co. nachsieht immer den günstigeren Flugpreis erhält. Egal wann man den Flug bucht. Gehen wir mal von einer fiktiven Fluglinie Air Blogger aus, die an einem 01.November um 10:10 von Wien nach Tahiti fliegt. Die Werbung suggeriert, dass es egal ist ob ich vor 10 Monaten oder erst heute bei Checkfelix und Co. nachsehe, ich erhalte immer den günstigsten Preis von €39. Das stimmt aber nicht. Tatsache ist, dass die Preissuchmaschinen einem helfen können den günstigsten Flugpreis zum Suchzeitpunkt zu finden, jedoch nicht für einen bestimmten Flug zu jedem möglichen Zeitpunkt. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.

 Warum ist das so? Nun es gibt verschiedene Arten von Flügen und deren Preise setzen sich unterschiedlich zusammen. Hier einmal eine kleine Einleitung in das Flugpreissystem.

1. Linienflüge
Linienflüge basieren auf einen Buchungsklassensystem. Die Economy unterteilt sich z.B. in 10 verschiedene Buchungsklassen. Die günstigste hat üblicherweise auch die strengsten Konditionen (kein Storno möglich/keine Umbuchung möglich/Minimum und Maximum Dauer festgesetzt/etc.) und die teuerste die besten (gratis Storno/gratis Umbuchung/Rückflug am selben Tag möglich/Reisedauer bis 1 Jahr/etc.). So kann es sein, dass man wie in der Werbung von Checkfelix in der Economy sitzt und nur €39 gezahlt hat und der Sitzpartner ein Mehrfaches davon.

 Nun kommt natürlich die Frage: "Aber ich lege keinen Wert auf all die tollen Konditionen und kriege trotzdem nur das teure Ticket angeboten!" Das liegt daran, dass für jede Buchungsklasse ein gewisses Kontingent hinterlegt ist. Nehmen wir an es gibt 100 Sitzplätze in der Economy. Dann gibt es z.B. 10 Tickets für €39, 10 Tickets für €49 und so weiter und so fort. Seien wir ehrlich zu uns: an €39 Tickets verdient eine Fluglinie nicht wirklich etwas. Die Verfügbarkeit ist hier natürlich stark limitiert. Ein Kunde der wegen eines €39 Tickets auf die Webseite kommt, bucht wenn dieses für den gewünschten Termin schon aus ist vermutlich auch ein etwas teureres (z.B. beim Rückflug).

Üblicherweise gilt, wenn die günstigen Tickets einmal weg sind, wird es nur mehr teurer. Deswegen gilt bei solchen Schnäppchentickets immer so früh wie möglich buchen. Am Tag vor dem Abflug wird man mit ziemlicher Sicherheit kein günstiges Ticket mehr kaufen können. Ausnahmen sind zeitbegrenzte Specials zu denen vergünstigte Plätze frei gegeben werden. Gibt es kein solches Special, dann wird der der später bucht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch den höheren Preis zahlen. Da hilft auch kein Checkfelix.


2. Charterflüge
Hierbei handelt es sich um Flüge die komplett oder zum Teil von Reiseveranstaltern eingekauft werden. Damit einher gehen üblicherweise sehr gute Konditionen, wie z.B. sehr kurzfristige Ticketausstellung (wenige Tage vor Abflug). Der Preis ist üblicherweise über dem der Schnäppchentickets aber deutlich unter dem der teuren Tickets angesetzt. Der Reiseveranstalter garantiert dafür üblicherweise mit einer Mindest- bzw. Fixabnahme an Tickets und nimmt der Fluglinie Verkauf und oft auch Ticketausstellung ab. Das spart der Fluglinie Kosten, die sie bei den Preisen weitergibt.

Üblicherweise sind solche gecharterten Flugplätze an ein Landprogramm gebunden. Der Reiseveranstalter kombiniert den Flug mit einem Stadtprogramm oder Badeurlaub und der Kunde sieht nur den Gesamtpreis. Auch hier gilt üblicherweise, wenn nicht eine ganze Maschine gechartert wird, dass der früh anfragende Veranstalter den günstigeren Preis erhält. So werden Flugplätze oft über ein Jahr im Voraus angefragt, können aber bis wenige Tage vor Abflug verkauft werden. Der Preis bleibt dabei die ganze Zeit gleich.

Für den Kunden ergibt sich dafür natürlich eine Preisgarantie, die gewisse Vorteile hat. Er muss nicht Monate im Voraus buchen, sondern kann oft wenige Wochen bis sogar wenige Tage vorher seinen Urlaub buchen. Damit die Veranstalter nicht auf Ihren Flugplätzen sitzen bleiben, sollte sich ein Termin nicht wie gewünscht verkauft haben, bieten viele dann auch Last Minute Schnäppchen an um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. So kann es sein, dass ein Wochenendstädtetrip weniger kostet als der aktuelle Linienflugpreis mit der gleichen Maschine.

Andererseits ist bei rechtzeitigem Buchen, oder ergattern eines Schnäppchen-Linienfluges der Flugpreis oft günstiger als der eines Charters. Natürlich zu den schlechteren Konditionen.

Bei Vollchartern werden von den Fluglinien oft spezielle Flugzeuge mit engerer Bestuhlung eingesetzt. Will ein Reiseveranstalter eine große Anzahl an Flugplätzen zu einem bestimmten Termin und einem bestimmten Ziel haben, so kann er ein ganzes Flugzeug mieten. Den Vollcharterpassagieren mutet man dann das Sardinendosengefühl zu, dafür kommen sie sehr günstig ans Ziel. Wenn man denn schon ein ganzes Flugzeug mietet, dann möchte man ja auch so viele Plätze wie möglich darauf verkaufen. Um dann auch den letzten Platz zu füllen gibt es (je nach Vereinbarung) manchmal auch die Möglichkeit Restplätze für den Flug allein zu sehr günstigen Konditionen zu kaufen. Das sind die berühmten Schnäppchen kurz vor Abflugdatum.

Beinflussung von Charter und Linienflug
Wie kommt es denn dazu, dass man heute einen Linienflug nachsieht und dieser am nächsten Tag (ohne dass es ein Special gibt) günstiger ist? Wenn Veranstalter Flugplätze für Gruppen anfragen erhalten sie zuerst eine Option. Werden die Flüge aus diversen Gründen nicht genommen, kommen sie wieder in den Linienflugpool. Verständlich also, dass wenn eine Gruppe mit 50 Plätzen retour gegeben wird, der Ticketpreis für Otto-Normalverbraucher plötzlich wieder günstiger wird. Das Problem ist: das ist eigentlich die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Natürlich ist es immer diese Ausnahme, die zitiert wird, wenn man einem Kunden empfiehlt ein Flugticket zu kaufen solange es noch (relativ) günstig ist. Tatsache ist: Man kann einfach keine Preissenkung garantieren. Eine Preissteigerung ist jedoch sehr wahrscheinlich. Mein Tipp: Wenn man mit den Flugdaten flexibel ist (eine Woche vorher oder später kein Problem), dann kann man, wenn noch Zeit bis zum Abflug ist, etwas zuwarten ob nicht doch ein Special auftaucht oder ein Gruppenkontingent retour gegeben wird. Wenn man aber zu einem fixen Datum reisen muss (weil man z.B. ein Schiff erwischen will), dann sollte man wirklich so früh wie möglich buchen.

Um nochmal auf die Werbung von Checkfelix und Co. zurückzukommen: Was mich ärgert ist, dass ein Kunde, der mehr für sein Flugticket bezahlt hat, als blöd hingestellt wird. Dabei liegt das nur in der Natur der Flugpreise. Es ist einfach nicht möglich, dass bei einem Linienflug alle den gleichen günstigen Schnäppchenpreis bezahlen. Wer spät bucht muss mehr zahlen. Wer besondere Konditionen will (z.B. bei Businessreisen, wo man oft kurzfristig Termine absagen oder ändern muss) muss mehr zahlen. So ist das eben. Ausnahmen bestätigen wirklich nur die Regel.

Ich finde Preissuchmaschinen absolut sinnvoll. Man kann in wenigen Clicks feststellen welcher Flug zu welchem Termin der günstigste ist. Aber selbst eine Preissuchmaschine macht das unmögliche nicht möglich.

Anmerkung: Checkfelix hat eine Stellungsnahme als Kommentar gepostet, also reinschauen!

Samstag, 2. Juli 2011

Japan: UNESCO vergibt zwei weitere Welterbestätten

Am 25. Juni gab die UNESCO bekannt,dass 25 Welterbestätten neu in die Liste aufgenommen wurden. Davon sind 21 Kultur, drei Natur und eine Gemischte. Darunter befanden sich zwei für Japan (und eine für Westaustralien mit dem Ningaloo Riff, was mich freut, weil es weit oben auf meiner To-Do Liste steht), eine Natur- und eine Kulturwelterbestätte. Somit hat Japan nun 16 davon, und ein Viertel davon sind Auszeichnungen für natürliche Ressourcen, womit Japan nun auch Neuseeland überholt hat :) Ja, dieses Neuseeland mit den wunderbaren Landschaften und der vielseitigen Flora und Fauna! Kaum zu glauben, oder?

Liste der Japanischen Welterbestätten
  • Schloss Himeji (Aufgenommen 1993)
  • Buddhistische Heiligtümer von Horyu-ji (Aufgenommen 1993)
  • Zedernwald von Yakushima (Aufgenommen 1993, Natur)
  • Buchenwald von Shirakami (Aufgenommen 1993, Natur)
  • Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Kyoto (Aufgenommen 1994)
  • Historische Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama (Aufgenommen 1995)
  • Friedensdenkmal in Hiroshima (Aufgenommen 1996)
  • Shinto-Schrein von Itsukushima (Aufgenommen 1996)
  • Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara (Aufgenommen 1998)
  • Schreine und Tempel von Nikko (Aufgenommen 1999)
  • Archäologische Stätten des Königreichs der Ryukyu-Inseln (Aufgenommen 2000)
  • Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen (Aufgenommen 2004)
  • Shiretoko Nationalpark (Aufgenommen 2005)
  • Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft (Aufgenommen 2007)
  • Ogasawara-Inseln (Aufgenommen 2011, Natur)
  • Hiraizumi - Tempel, Gärten und archäologische Stätten (Aufgenommen 2011)

Himeji
Das Schloss Himeji liegt in der Kansai-Region, nur wenige Minuten mit dem Shinkansen von Kobe entfernt und ist eins der wenigen Schlösser, das noch kein Nachbau ist. Leider war es mir noch nicht vergönnt es aus der Nähe zu sehen, immer nur aus dem Zug. Die Burg wird leider noch bis vermutlich März 2015 renoviert, somit plane ich auch in der nächsten Zeit keinen Besuch dorthin.

Horyu-ji

Horyu-ji ist ein großer Tempel-Komplex zwischen Nara und Kyoto. Einige der Gebäude zählen zu den ältesten Holzstrukturen der Welt! Es ist ein wunderbarer Platz um ein paar Stunden zu verbringen: riesige Pagoden, wunderschöne Tempel und Pavillons und natürlich der tolle Garten. Und das beste: Es ist viel weniger überlaufen als Nara selbst!

Yakushima
Yakushima ist eine Insel südlich von Kagoshima (Kyushu) und ein wahres Naturparadies. Wer den Animations-Film "Prinzessin Mononoke" vom berühmten Studio Ghibli gesehen hat: Die Wälder in dem Film wurden zum Teil von dem Zedernwäldern von Yakushima inspiriert. Das Innere der Insel ist praktisch unberührt bis auf einige Insel-querende Wanderpfade (inkl. Hütten, da nicht an einem Tag zu schaffen). Das war aber leider nicht immer so. In der Feudalzeit wurden die riesigen Bäume von Yakushima gefällt um unter anderem Dachschindeln herzustellen. Als Resultat sind nur mehr wenige wirklich alte Bäume zu finden. Der älteste ist angeblich zwischen 2000 und 7000 Jahre alt (je nachdem wem man fragt).

Shirakami-sanchi
Das Bergland von Shirakami ist ein großer Buchenwald im Nordwesten der Hauptinsel Honshu. Ein Teil davon ist komplett unberührter Urwald und der Zutritt dort ist auch stark eingeschränkt bzw. sogar ganz Verboten. Drumherum gibt es allerdings sehr schöne Wanderpfade. Irgendwann möchte ich da auch einmal hin.

Kyoto
Ich denke zu Kyoto muss man nicht viel sagen, oder? Um einen kleinen Blick auf die Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bekommen, einfach links rechts auf den Tag Kyoto klicken :)


Shirakawa-go und Gokayama
In den japanischen Alpen gelegen sind die Dörfer in diesen Gegenden aufgrund der dort stehenden Fachwerkshäuser mit  Strohdächern berühmt geworden. Die steilen Dächer der mehrstöckigen Häusern sollen zum Beten gefalteten Händen gleichen, deswegen auch der japanische Name gassho-zukuri. Ein Besuch bietet sich an, wenn man das Städtchen Takayama besucht. Obwohl ich bereits mehrmals in Takayama war, habe ich es aber noch nie dorthin geschafft...


Friedensdenkmal in Hiroshima
Im Zentrum der Stadt befindet sich der "Peace Memorial Park" in dem die Überreste des Gebäudes stehen über dem die Atombombe gezündet wurde. Daneben gibt es noch einige andere beindruckende Denkmäler, aber am beeindruckensten war für mich das Museum. Wen das kalt lässt... leider sind immer noch viele Exponate und Erklärungen nicht mit englischen Übersetzungen versehen, aber das schmälert den Schrecken nur geringfügig.

Ikutsushima Schrein
Auf der kleinen Insel Miyajima, gleich neben Hiroshima gelegen, ist der Ikutsushima Schrein mit seinem berühmten torii ein der bekanntesten Bilder Japans. Bei Ebbe kann man zum Tor spazieren und drunter durchgehen. Im Sommer, Mitte August, gibt es vor der Kulisse immer ein tolles Feuerwerk.

Nara
Ich denke zu Nara muss man auch nicht viel sagen, oder? Um einen kleinen Blick auf die Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bekommen, einfach links rechts auf den Tag Nara klicken :)

Nikko
Wie Kyoto und Nara eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans. Hier bitte auf den Tag Tochigi klicken (das ist die Präfektur in der sich Nikko befindet) für einige Bilder und Infos. Aufgrund des Reaktorunfalls in Fukushima befürchten viele, dass es nun zu gefährlich ist Nikko zu besuchen. Allerdings ist die Strahlung bei einem interkontinentalen Flug deutlich höher, als das was man in Nikko abbekommen würde. Die aktuellen Strahlungsdaten gibt es unter anderem hier (Englisch) und hier (Japanisch). Rom hat zum Teil höhere natürliche Hintergrundstrahlung als derzeit in Nikko vorherrscht, aber das hält niemanden davon ab nach Rom zu reisen, oder?

Archäologische Stätten des Königreichs der Ryukyu-Inseln
Okinawa war ursprünglich das Ryukyu-Königreich, das aufgrund seiner guten Position zwischen Japan, China und Südostasien ein großer Umschlagplatz für Handelswaren war. Es wurde jedoch von den Japanern bereits Anfang der Edo-Zeit (17. Jhdt.) eingenommen und dann Anfang der Meiji-Zeit (Ende 18. Jhdt.) komplett integriert. Es gibt einige Ruinen auf der Insel verteilt, jedoch lassen sich die ursprünglichen Gebäude kaum noch erahnen. Einen Besuch sind sie aber trotzdem wert, da sie landschaftlich sehr schön liegen.

Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen
Der bekannteste Ort ist der Berg Koya. Es führen inzwischen auch immer mehr Touren dorthin. Von Osaka aus ist die Gegend in ca. 2 Stunden zu erreichen. Es empfiehlt sich aber in einem der vielen Tempel zu übernachten (mit Essen bitte!). Eine sehr, sehr schöne Gegend, die auch den einen oder anderen schönen Onsen bietet :) 

Shiretoko Halbinsel, Hokkaido
Die Halbinsel befindet sich im Osten von Hokkaido und grenzt wie man am Bild oben sehen kann an das Ohotske Meer (ja, das links ist Meer, zugefrorenes Meer). Auf beiden Seiten führen Straßen hinaus auf die Halbinsel allerdings nur ca. bis zur Hälfte. Den Rest des Weges bis zum Kap kann man nur zu Fuß (mehere Tage, keine Wege) durch absolute Wildnis bewältigen oder man nimmt im Sommer ein Schiff hinaus. Da dies Bärengebiet ist, empfiehlt sich eindeutig das Schiff :) Der Pfeil über der Straße signalisiert übrigens wo diese ist, falls der Schnee die Markierungen überdeckt, was im Winter doch immer wieder vorkommt. Die Rehe der Gegend kommen bis an die Straße heran.

Iwami Silbermine
Die Silbermine befindet sich in der Stadt Oda im Südwesten der Hauptinsel, abseits so ziemlich jeder Touristenpfade. Sie wurde im 16. Jhdt. gegründet und ist inzwischen allerdings stillgelegt (mal schauen wie lange so wie der Silberpreis steigt). Da sie sehr gut erhalten ist, sicher einen Besuch wert, wenn man schon mal in der Gegend ist.

Ogasawara Inseln
Minamijima, Teil des Ogasawara Weltnaturerbe

Die Inseln befinden sich ca. 1000km südlich von Tokyo entfernt im Pazifik. Die Fähre dorthin legt direkt von Tokyo (Hamamatsu-cho) ab und dauert nur ca. 25h :) Deswegen war ich auch noch nicht dort. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und aufgrund ihrer Abgelegenheit das zu Hause von vielen endemischen Arten. Neben Iriomote werden auch diese Inseln gern das Galapagos Japans genannt. Umso mehr Grund sie endlich einmal zu besuchen!
Add On: Ist nun passiert! Einfach auf den Tag Ogasawara Inseln clicken!

Hiraizumi
Das Städchen war früher einmal die Burgstadt der einflußreichen Fujiwara Familie. Da diese auch noch dazu ziemlich reich waren gibt es jede Menge prunkvolle Gebäude zu besichtigen. Die Stadt konnte es zu seiner Zeit sogar mit Kyoto aufnehmen. Leider wurden nach dem Fall der Fujiwaras der Großteil der Gebäude wieder zerstört. Was noch steht ist aber auf jeden Fall sehenswert. Hiraizumi liegt nördlich von Tokyo in der Präfektur Iwate und ist mit dem Zug recht bequem zu erreichen. Leider stand ich bei meinem bisher einzigem Besuch vor verschlossenen Toren, deswegen hier ein paar Bilder.

Resourcen:
Gesamte Liste der neuen UNESCO Welterbestätten
Liste aller UNESCO Welterbestätten

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